Twombly im Centre Pompidou

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Das Centre Pompidou beging am 4. Februar 2017 sein 40jähriges Bestehen (!). Es hat den Test der Zeit nicht bestanden. Es altert schlecht und wirkt altmodisch, aufdringlich und seine Architektur ideologisch motiviert. Es sprengt die Dimensionen des Viertels.

Im fünften Geschoss die Sonderausstellung Twombly mit Werken aus allen Schaffensphasen, darunter die grossformatigen letzten Bilder mit ihrem expressiven rot/gelb.

Die frühen Arbeiten sind weniger als definitive Werke sondern vielmehr als Prozesse des Suchens, Entwerfens, sich Vortastens zu lesen. Und bei aller Intellektualität eine kindlich anmutende Naivität vermuten lassen, mit einer stets gleichbleibenden Handschrift. Woher die Attraktivität gerade dieser Bilder kommt, ist schwer zu verstehen, aber sie ist unzweifelhaft da.

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Album

Sammlung Chtchoukine in der Fondation Vuitton

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Auf vier Etagen die Sammlung, schlicht überwältigend. Jeder Raum eine vollwertige Ausstellung für sich: Monet, Cézanne, Gaugin, der frühe Picasso, Matisse, die Konstruktivisten, und dabei diverse Künstler, heute vergessen, aber von nicht minderer Qualität.

Unvergleichlich der Gaugin, eine Szene vor byzantinischem Goldgrund, ein tiefreligiöses Werk. Schwierig, sich danach noch auf anderes zu konzentrieren.

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