Sammlung Chtchoukine in der Fondation Vuitton

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Auf vier Etagen die Sammlung, schlicht überwältigend. Jeder Raum eine vollwertige Ausstellung für sich: Monet, Cézanne, Gaugin, der frühe Picasso, Matisse, die Konstruktivisten, und dabei diverse Künstler, heute vergessen, aber von nicht minderer Qualität.

Unvergleichlich der Gaugin, eine Szene vor byzantinischem Goldgrund, ein tiefreligiöses Werk. Schwierig, sich danach noch auf anderes zu konzentrieren.

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Fondation Louis Vuitton

efa042b7-442d-42e3-899e-4304d8ebe4d3Ein Bau wie kein anderer. Ein von aussen kaum sichtbares Inneres, überdeckt von Glasflügeln, jetzt farbig dekoriert von Daniel Buren. Den Bau zu betreten, in ihm umherzugehen, macht Freude und glücklich. Was mehr kann ein Gebäude? Diese freudenspendende Qualität eines Baus ist mir erstmals klargeworden 1974 in New York beim Besuch des Wohnhauses eines früheren amerikanischen Präsidenten in einem Ort am Hudson. Der Bau, ganz simpel und unauffällig, hatte so wunderbare Proportionen, strahlte eine solche Heiterkeit und Selbstgewissheit aus, dass man sich als Besucher darin einfach wohlfühlen musste. Die Fondation Vuitton ist von ganz anderem Zuschnitt, eine ingenieurmässige Meisterleistung, ohne die die Architektur ein Entwurf auf Papier hätte bleiben müssen. Ein Jahrhundertbau.

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