Jarmusch–Paterson

Ein poetischer Film über Poesie.

Was Jarmusch leistet ist die Darstellung einer Sehweise, keine geringe Leistung. Poesie als Welterfahrung, real nachvollziehbar, wenn auch leider nur von kurzer Wirkungsdauer.

Atelier, 30.1.2017, nachher Essen in der Kunsthalle, mit Isabelle, Peter Früh getroffen mit Freundin. Erzählt von der Geige, die er gekauft hat, französisch. Ich frage, wieviel? Er zögert, dann: 65’000. Aber sie nähme dauernd an Wert zu. Und er habe jeden Tag Freude an ihr.

                         William Carlos Williams            

This is Just to Say

I have eaten the plums
that were in the icebox

and which
you were probably
saving
for breakfast

Forgive me they were
delicious so sweet and
so cold

 

The Act

There were the roses, in the rain.
Don’t cut them, I pleaded.
                  They won’t last, she said.
But they’re so beautiful where they are.
Agh, we were all beautiful once, she
                   said.
and cut them and gave them to me in
                    my hand.

Die Tathandlung

Da standen die Rosen im Regen.
Ich bitt dich, schneid sie nicht ab.
                   Sie werden sich nicht halten, sagte sie.
Aber sie sind so schön,
                   wo sie sind.
Ach, schön waren wir alle einmal, sagte sie,
und schnitt sie und gab sie mir in
                  die Hand.

  Übersetzung: H.M. Enzensberger

Hinterlasse einen Kommentar