Die Religion als das Soziale

Im fulminanten Schlusskapitel von “Die Literatur und die Götter” beschreibt Roberto Calasso in einem kurzen Absatz, wie das Soziale sich das Religiöse einverleibt hat.

In einem Jahrhundert, das, wie das neunzehnte, Erschütterungen und Umwälzungen jeder Art erlebt hat, ist das Ereignis, das sie alle zusammenfasst, unbemerkt geblieben: die Pseudomorphose zwischen Religiösem und Sozialem. Worin alles zusammenlief, war nicht so sehr Durkheims Satz: Das Religiöse ist das Soziale«, als vielmehr die Tatsache, dass dieser Satz plötzlich natürlich klang. 

Im Verlauf des Jahrhunderts war es gewiss nicht die Religion gewesen, die, wie Hugo und viele andere in seinem Gefolge behaupteten, neue Bezirke jenseits der Liturgien und Kulte erobert hatte, sondern das Soziale, das allmählich weite Bereiche des Religiösen erfasste und annektierte: Zunächst überlagerte es das Religiöse, dann ging es mit ihm eine abnorme Vermischung ein, und schliesslich gelang es ihm, es sich einzuverleiben.

Am Ende war nichts übrig als die nackte Gesellschaft, die aber jetzt über all die Kräfte verfügte, die sie vom Religiösen geerbt, das heisst: ihm gewaltsam entwendet hatte. Das neunzehnte Jahrhundert ist das Jahrhundert ihres Triumphes. Die soziale Theologie macht sich von jeder Abhängigkeit frei und kehrt ihre Eigenart hervor: Sie besteht in der Tautologie, in der Reklame. Die Stosskraft der totalitären politischen Formen lässt sich nicht erklären, wenn man nicht erkennt, dass der Begriff der Gesellschaft selber eine unerhörte Macht, die vorher im Religiösen beschlossen lag, in sich aufgenommen hat.

Was daraus folgt, sind die Liturgien in den Stadien, die positiven Helden, die fruchtbaren Frauen, die Massaker. Antisozial zu sein wird gleichbedeutend mit einer Sünde wider den Heiligen Geist. Ob Rassen- oder Klassenideologie, macht keinen Unterschied: Wenn der Feind vernichtet werden soll, wird als einziger Grund stets angeführt, es handele sich um schädliche Elemente für die Gesellschaft. Die Gesellschaft ist das Subjekt über allen Subjekten; wenn es um ihr Wohl geht, lässt sich alles rechtfertigen – in einer ersten Phase mit einem umstandslos dem Religiösen entlehnten Pathos (das Opfer für das Vaterland), später im Namen des blossen Funktionierens der Gesellschaft selber, das dazu zwingt, jede Störung zu eliminieren.

Roberto Calasso, Die Götter und die Literatur, Hanser 2003, S. 148 

Les Gilets Jaunes

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Paris: Kein Bobo-Aufstand, keine Lehrer, Sozialarbeiter, Studenten, Professoren, sondern die Leute vom Land. Nicht das Kleinbürgertum, die Proletarier melden sich, mit ihren Parolen und Methoden, und das Kleinbürgertum, welche die Meinungsdominanz ihr eigen nennt, ist entsetzt. Interview in spiked mit Christopher Gully.

Back in 2014, geographer Christopher Guilluy’s study of la France périphérique (peripheral France) caused a media sensation. It drew attention to the economic, cultural and political exclusion of the working classes, most of whom now live outside the major cities. It highlighted the conditions that would later give rise to the yellow-vest phenomenon. Guilluy has developed on these themes in his recent books, No Society and The Twilight of the Elite: Prosperity, the Periphery and the Future of France. spiked caught up with Guilluy to get his view on the causes and consequences of the yellow-vest movement.

spiked: What is the role of culture in the yellow-vest movement?

Guilluy: Not only does peripheral France fare badly in the modern economy, it is also culturally misunderstood by the elite. The yellow-vest movement is a truly 21st-century movement in that it is cultural as well as political. Cultural validation is extremely important in our era.

One illustration of this cultural divide is that most modern, progressive social movements and protests are quickly endorsed by celebrities, actors, the media and the intellectuals. But none of them approve of the gilets jaunes. Their emergence has caused a kind of psychological shock to the cultural establishment. It is exactly the same shock that the British elites experienced with the Brexit vote and that they are still experiencing now, three years later.

The Brexit vote had a lot to do with culture, too, I think. It was more than just the question of leaving the EU. Many voters wanted to remind the political class that they exist. That’s what French people are using the gilets jaunes for – to say we exist. We are seeing the same phenomenon in populist revolts across the world.

spiked: How have the working-classes come to be excluded?

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ART 48/2017

Die Fotos: zwei hübsche kleine Calder, der Hokusai von Baumgartner (bei Cristea), fünf kleine Bishops bei Verna, das vergoldete Skelett eines kleinen Engels, Stasia im Hof der Art und im Gespräch mit von Bartha. Dazu ein paar Impressionen von der Unlimited mit einem Aldi-Kind und Hape.

Die Kunst, die Art. Mit Hape an der Unlimited, er mit Karte als VIP First Choice, was immer das heissen mag. Eine Menge Leute, alles VIPs, offenbar. Fast zehn Jahre habe ich für die Art gearbeitet, war an den Sitzungen des Beirats, tempi passati. Kein VIP, obwohl ich doch an der Messe immer wieder Geld ausgebe.

Aber die Unlimited enttäuscht. In den letzten Jahren war sie noch ein Highlight der Messe und hat die Langeweile bei den Galerien etwas entschädigt. Das scheint jetzt auch vorbei.

Im Galerienteil die normierte Langeweile, die kaum mehr entzifferbare Kunst. Alles geht, alles ist sui generis. Da ist nichts mehr zu vergleichen, nichts zu bewerten. Für mich bloss noch ein grosses Kannitverstan.

Friedell / Nietzsche

Nietzsche sagt: »es gibt zweierlei Leidende, einmal die an der Überfülle des Lebens Leidenden … und sodann die an der Verarmung des Lebens Leidenden, die Ruhe, Stille, glattes Meer, Erlösung von sich durch die Kunst und Erkenntnis suchen, oder aber den Rausch, den Krampf, die Betäubung, den Wahnsinn. Dem Doppelbedürfnisse der letzteren entspricht alle Romantik in Künsten und Erkenntnissen.« Und damit stoßen wir auf die tiefste Bedeutung, die das Wort »Reaktion«, angewendet auf jene Zeit, besitzt: sie reagiert auf die erzwungene Lebensverarmung durch Selbstbetäubung im Krampfe des Rausches oder der Erstarrung. Rahel Levin nannte den Gesellschaftszustand »die unendliche Tiefe der Leere«, was ein sehr kompetenter Beurteiler, nämlich Metternich, als »eine wahrhaft genialische Inspiration« bezeichnete.

p. Was kann man Besseres sagen als über die Gegenwart, oder 150 Jahre später?

Der neue Maximalismus

Das macht Freude, und haben wir es nicht schon immer gewusst: Der Design-Minimalismus als Lebenshaltung und ästhetische Maxime ist out. Auch ein Zeichen der Zeitenwende, die sich vor unseren Augen abspielt.

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Dazu der heutige Artikel im WSJ. Die Anleitung für  das neue Leben hier verbatim:

THE MAXIMALIST LIST

Martina Mondadori Sartogo, editor and founder of Cabana, enumerates 10 key elements of the magazine’s lush and layered aesthetic, a visual vocabulary credited with bringing maximalism into the mainstream

1. Pass on pastels. Bold colors such as burgundy, royal blue, saffron, terra-cotta, magenta and bottle green are more in keeping with this untimid look.

2. Embellish the walls. Hand-painted decoration and stencils inspired by centuries-old Turkish and Russian structures and Renaissance Italian palazzi add richness.

3. Look down. As shoes are important in defining both women’s and men’s style, so is a carpet in a room. My favorite styles are the straw and leather ones made in Mauritania, Bessarabian rugs made in Moldavia and Eastern Europe, and kilims.

4. Seek out the unique. Vintage textiles, for example. Source pieces at specialized boutiques, flea markets or auctions. If you are lucky enough to find a large piece (maybe a vintage embroidered suzani), hang it on the wall as an art work or use it as a curtain to separate two rooms.

5. Provoke with pattern. Play with different prints. Apply a mix to sofas, perhaps one pattern on the sofa fabric and another on the cushions. Do the same with walls.

6. Start a collection. And become obsessive with it. A few ideas: vintage books, hand-painted ceramics, wicker objects, marquetries, tiles (have them framed and then hang them), drawings, boxes. There is more than just contemporary art out there, and older pieces are often much cheaper. It is hard for a collection to look like hoarding because once you display the items together, they look good as a “family” of objects.

7. Fill your rooms with ‘stuff.’ You don’t want your house to look immaculate. By stuff, I mean: books (tons, please), collections, flea market finds, curiosities from antique shops.

8. Always add flowers. Any room looks better with them but not a manicured bouquet. Go for the wild bunch.

9. See the gold in old. Use an inherited chest of drawers next to your bed or in the dining room to store linens. A family piece immediately gives a sense of a lived-in home, as opposed to a house where every piece of furniture has been made new.

10. Be patient. Rome wasn’t built in a day. Homes develop over years, as you layer in your collections and antique-market finds and memorabilia from traveling. It is that patina of time that creates personality and charm.

Man kann mir vorwerfen, ausgerechnet ich feiere hier den Maximalismus. Als Sammler von Minimal Art (Judd, LeWitt, Sandback, ..), Hörer von Minimal Music (Reich, …). Aber man muss tief in diese Minimal Welt eingetaucht sein, um sowohl ihre Schönheit wie ihre Grenzen zu sehen, behaupte ich. Der gängige Architektur Minimalismus (die Schweizer Kiste) und die Ikea Ästhetik sind bloss die Abbilder einer vollkommen geistlosen, zombihaften und kulturlosen Geisteshaltung und Lebensform, welche uns auf Schritt und Tritt verfolgt.

Wir haben in den letzten zwei, drei Jahrzehnten die Digitalisierung der Welt erlebt. Das ist weit mehr, als bloss mp3 und jpg-Fotos. Dahinter steht ein eigener Geist, der die Digitalisierung erst möglich gemacht hat. Der künstlerische Minimalismus hat damit nichts zu tun. Der ist viel älter, mind. zwei Jahrzehnte.

Der Maximalismus steht im Gegensatz zur Digialisierung, nicht zu Minimal. Dazu gehören Vinyl-Platten und gedruckte Bücher. Er ist vermutlich nicht mehr als eine ephemere Gegenreaktion, aber schon als solche bemerkenswert.

Ganz abgesehen dass ich schon immer eine grosse Vorliebe für mit Büchern überfüllte Coffee-Tables, vollgestopfte Bücherregale, eine Vielzahl von angefangenen Sammlungen (Indische Bronzen, Kuhskulpturen aus aller Welt, zufälliger NickNack), farbige Wände und Teppiche etc. hatte.  

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Sloterdijk: Luther und die Folgen

Peter SloterdijkPeter SloterdijkPeter Sloterdijk

In der NZZ am Samstag ein aussergewöhnlich langer Artikel von Sloterdijk über Luther und vieles andere mehr. Drei ganze Zeitungsseiten. Es beginnt mit den Folgen der lutherischen Bibelübersetzung für die deutsche Sprache. S. zählt dazu das Abendlied von Matthias Claudius:

Um 1778 verfasste der Pfarrerssohn Matthias Claudius, vermutlich in Wandsbek bei Hamburg, möglicherweise schon etwas früher in Darmstadt, jenes «Abendlied», dem man aufgrund seiner Bekanntheit und Eingängigkeit ohne weiteres den Titel einer intimen Nationalhymne zusprechen könnte. Ein Vierteljahrtausend nach Luther ging der Mond hierzulande anders auf als im Rest der Welt.

«Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget
Und aus den Wiesen steiget
Der weisse Nebel wunderbar.»

Dass Wiesen die Begabung haben zu lachen, war schon den römischen Rednern kein Geheimnis. Doch dass sich Wälder in Schwärze hüllen und ein Schweigen üben, das auf den folgenden Tag abfärbt, das musste auf deutschem Boden gesagt werden, eintausendfünfhundert Jahre nach Quintilian.

Mit Luther wird das Verhältnis von Mensch zu Gott neu definiert.

Luthers Emanzipation der Gott-unmittelbaren Seele war zu ihrer Zeit alles andere als eine kühne Neuerung. Vor ihm hatte seit Jahrhunderten ein Rumoren in den Rüstkammern der Dogmatik dafür gesorgt, dass zwischen dem Absoluten und den Einzelnen kürzere Verbindungen erwogen wurden. Luther profitierte von den Effekten der «Mystik», die seit gut zweihundert Jahren die alteuropäischen Seelenwelten animierte, um zwischen Innerlichkeiten und Äusserlichkeiten amiable Lösungen zu entwickeln. Luthers spezifische Diskretion erwies sich darin, dass er den direkten Schluss zwischen dem Ich und dem All vermied. Von der Mystik inspiriert, misstraute er der mystischen Übereilung. Ihm kam es darauf an, die Schrift als Medium an die erste Stelle zu setzen, damit Gott und die Seele sich begegneten, ohne sich zu nahe zu kommen. Sola scriptura heisst die Devise, die den beiden anderen Absoluta vorgeordnet bleibt: Allein durch die Gnade kann gerettet werden, wer die gute Nachricht rezipiert. Allein durch den Glauben wird geschützt, wer sich ausschliesslich von der Schrift leiten lässt.

Schliesslich die Frage der Auserwähltheit resp. des Ausgestossenseins

Die heutigen Europäer und ihre transatlantischen Epigonen geben sich in der Regel keine Rechenschaft darüber, dass sie bis heute unter den Nachwirkungen eines spirituellen Hiroshima existieren. Dieses hatte sich im Jahr 397 auf nordafrikanischem Boden ereignet, als Augustinus ein Schreiben an einen gebildeten Mailänder namens Simplizianus verfasste, in welchem er auf dessen Fragen nach einigen unklaren Bibel-Stellen Auskunft gab, namentlich auf Fragen nach der Gerechtigkeit Gottes angesichts seiner unverkennbaren Bevorzugung von Geliebten auf Kosten von Ungeliebten. Das Dokument beweist, wie das Auf-peinliche-Fragen-antworten-Müssen den Antwortgeber in den Extremismus treiben kann.

Augustins Brief an Simplizian stellt einen Sprechakt vor, der im Namen des metaphysischen Schreckens redet. Mit ihm stürzt sich Augustinus sehenden Auges in den Abgrund, indem er Gott die Ehre erweist, menschlicherseits völlig unbegreiflich zu werden. (…)

Wer das Movens des Protestantismus aus Nachklang-Effekten, rückwirkenden wie vorauswirkenden, zu begreifen versucht, muss wohl oder übel bei der augustinischen Verteidigung von Gottes Selektivität ansetzen. In ihr verbirgt sich eines der bestgehüteten Kirchengeheimnisse: Tatsächlich ist die Lehre vom Heil von Anfang an extremistisch und oligologisch verfasst: Die Selektionskaskade ist evident und reicht weit zurück: Das Heil kommt von den Juden, die ihrerseits schon die oligoi unter den Völkern verkörperten. Im Judentum selbst bildet sich immer wieder ein Rest aus treuen wenigen gegenüber den unterwegs verlorenen vielen; das paulinische Christentum zieht diese Kreise weiter, um nun auch die prädisponierten wenigen aus den vielen der Fremdvölker einbeziehen zu können. Wer Paulus und Augustinus liest, erfährt etwas über Vorgänge in Gott, die den gewöhnlichen Gottesfreund verlegen machen.

Was tut denn Gott, wenn er vor aller Existenz beschliesst, wie ein Operndirektor im Absoluten mit den stärksten Kontrasten zu arbeiten?
Auch Luther versteht noch sehr gut, dass Neutralität eine heidnische Qualität darstellt. Sie bedeutet die natürliche Atmosphäre des Polytheismus. Im Parteiensystem der Götter war stets auf Ausgleich hinzuwirken. Im Monotheismus gilt das Gesetz des Ja und Nein. Für den Protestantismus ist durch die Schrift ein Drittes gegeben. Schützt sie auch vor, ein reines Ja zu sagen, gewährt sie, weil auf Auslegung angewiesen, dem Nein so viel Raum, dass Drittes intervenieren kann. In dem bewegt sich der wittenbergische Widerspruch zum römischen Diktat.

Sloterdijk

Yuval Harari: Sapiens – A Brief History of Humankind (I)

Ein erhellendes, kein tröstliches Buch. Der Historiker aus Jerusalem vermag – vielleicht wenig überraschend – selbst in der Geschichte keinen Trost zu finden. Seine Weltsicht ist eine durch und durch naturalistisch, materialistische. Die Dinge entwickeln sich nach ihren eigenen Gesetzen. Der Mensch ist auch nur ein Ding. Damit ist absehbar, was weiter geschehen wird – wenigstens in Umrissen und auf lange Sicht.

Es gibt scheinbar nur eine Alternative – die Selbstzerstörung des Menschen – aber die hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, immerhin. Der Mensch, der seiner Erde (und nicht zuletzt den Tieren)  in den letzten 50’000 Jahren so immensen Schaden zugefügt hat (und das nicht erst seit der Industrialisierung sondern von allem Anfang des Homo Sapiens an) wird seinen eingeschlagenen Weg weitergehen.In Kürze erscheint der Folgeband, der den Gedanken fortführen wird. Sein Titel: “Homo Deus”.

Was Hariri liefert ist keine politische, soziale oder kulturelle Geschichte der Menschheit, sondern die Geschichte der Spezies Mensch. Ein ganz anderer und höchst aufschlussreicher Ansatz.

Während der Lektüre von Beginn dieses Jahres habe ich über 250 Zitate gesammelt. Viele gescheite Einsichten, jeder einzelnen nur schwer zu widersprechen. Aber stimmt das Ganze? Eine seiner zentralen Aussagen:

Human cultures are in  constant  flux. Is  this  flux completely  random, or  does it  have  some  overall  pattern? In  other words,  does  history  have a  direction? The answer is yes. Over  the millennia,  small,  simple  cultures gradually  coalesce into  bigger and more  complex  civilisations,  so  that  the world  contains  fewer and  fewer mega-cultures, each  of which is  bigger and more  complex. This is  of  course  a very crude generalisation,  true only at  the macro level. At  the micro level, it seems  that  for every  group  of  cultures  that  coalesces into a mega-culture,  there’s a mega-culture  that  breaks  up  into  pieces.  But  these  break-ups are  temporary  reversals in an inexorable  trend  towards unity.

     Zitate Harari